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Südafrika
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Lage: Südafrika.
Offizieller Staatsname: Republik
Südafrika.
Kontaktadressen
Landesvorwahl: 0027
South African Tourism Friedensstr. 6-10, D-60311 Frankfurt/M.
Tel: (01805) 72 22 55 (0,12 €/Min.) oder (069) 929 12 90. Fax: (069) 28 09 50.
Service:
Österreich: Tel: (0820) 50 07 39 (0,14 €/Min.).
Schweiz: Tel: (0848) 66 35 22 (0,12 €/Min.).
E-Mail: info.de@southafrica.net
Internet: www.southafrica.net
Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr (nur tel. Auskünfte, kein Publikumsverkehr);
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig).
South African Tourism Bojanala House, 90 Protea Road, ZA-Johannesburg 2196
Postanschrift: Private Bag X10012, ZA-Sandton 2146
Tel: (01) 805 72 22 55.
E-Mail: info@southafrica.net
Internet: www.southafrica.net
(nur tel. Auskünfte, kein Publikumsverkehr)
Botschaft der Republik Südafrika Tiergartenstraße 18, D-10785 Berlin
Postanschrift: Postfach 080461, D-10004 Berlin
Tel: (030) 22 07 30. Fax: (030) 22 07 31 90. Konsularabt.: Tel: (030) 22 07 30. Fax: (030) 22 07 32 02.
E-Mail: botschaft@suedafrika.org oder berlin.consular@foreign.gov.za
Internet: www.suedafrika.org
Mo-Fr 08.00-12.45 Uhr und 13.30-16.30 Uhr. Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr (Publikumsverkehr) und 14.00-16.30 Uhr (tel. Auskünfte).
Generalkonsulat mit Visumerteilung in München (Tel: (089) 231 16 30). Honorarkonsule in Dortmund, Frankfurt/M., Hamburg und Stuttgart.
Botschaft der Republik Südafrika Sandgasse 33, A-1190 Wien
Tel: (01) 320 64 93. Fax: (01) 328 37 90. Konsularabt.: Tel: (01) 320 64 93. Fax: (01) 320 64 93 18.
E-Mail: vienna.admin@foreign.gov.za oder vienna.consular@foreign.gov.za (Konsularisches)
Internet: www.southafrican-embassy.at
Mo-Fr 08.30-12.00 Uhr (tel. Auskünfte und Publikumsverkehr) und 13.30-16.30 Uhr (tel. Auskünfte).
Honorarkonsulate in Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg.
Botschaft der Republik Südafrika Alpenstraße 29, CH-3006 Bern
Postanschrift: Postfach, CH-3000 Bern 6
Tel: (031) 350 13 13. Fax: (031) 350 13 10/11.
E-Mail: political@southafrica.ch oder consular@southafrica.ch
Internet: www.southafrica.ch
Mo-Do 08.00-12.30 und 13.30-17.15 Uhr, Fr 08.00-15.00 Uhr.
Honorarkonsulat in Genf.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 180 Blackwood Street, Arcadia, ZA-Pretoria 0083
Postanschrift: PO Box 2023, ZA-Pretoria 0001
Tel: (012) 427 89 00. Fax: (012) 343 94 01.
E-Mail: germanembassypretoria@gonet.co.za
Internet: www.pretoria.diplo.de
Außenstelle der Botschaft in Kapstadt. Generalkonsulat in Kapstadt. Honorarkonsulate in Durban und Port Elizabeth.
Botschaft der Republik Österreich 1109 Duncan Street, Brooklyn, ZA-Pretoria 0181
Postanschrift: PO Box 95572, ZA-Waterkloof 0145
Tel: (012) 452 91 55. Fax: (012) 460 11 51.
E-Mail: pretoria-ob@bmaa.gv.at
Internet: www.aussenministerium.at/pretoria
Generalkonsulat in Kapstadt. Honorargeneralkonsulat in Johannesburg. Honorarkonsulat in Durban und Port Elizabeth.
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft 225 Veale Street, Parc Nouveau, New Muckleneuk, ZA-0181 Pretoria
Postanschrift: PO Box 2508, Brooklyn Square, ZA-Pretoria 0075
Tel: (012) 452 06 60. Fax: (012) 346 66 05.
E-Mail: vertretung@pre.rep.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/pretoria
Generalkonsulat in Kapstadt. Konsulat in Durban.

Allgemeines
FLÄCHE: 1.219.090 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 48.861.800
(2006).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 40
pro qkm.
HAUPTSTADT: Pretoria
(Hauptstadt und Regierungssitz von Juli bis Dezember). Einwohner: 1.687.780
(2006).
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz von Januar bis Juni ). Einwohner: 3.546.430
(2006).
GEOGRAPHIE: Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt. Obwohl es zwei große Flußsysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.
Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Northern Province (Pietersburg), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).
STAATSFORM: Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat mit 90 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef: Thabo Mvuyelwa Mbeki, seit 1999. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).
SPRACHE: Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.
RELIGION: Christentum (68%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen.
ORTSZEIT: MEZ + 1 (UTC + 2).
NETZSPANNUNG: 250 V (Pretoria), 220/230 V (übrige Landesteile), 50 Hz. Adapter für dreipolige Stecker empfohlen.
POST- UND FERNMELDEWESEN:
Telefon: Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl: 27.
Mobiltelefon: Netzbetreiber:
Cell C (Internet: www.cellc.net)
(GSM 1800), MTN (Internet: www.mtn.co.za)
(GSM 900) und Vodacom (Internet: www.vodacom.co.za)
(GSM 900). Das Mobilfunknetz erstreckt sich auf die meisten
städtischen Gebiete.
Faxanschlüsse: Findet man in den meisten Hotels.
Internet/E-Mail: Internetanbieter:
M-Web (Internet: www.mweb.co.za),
I-Africa (Internet: www.iafrica.com)
und Sangonet (Internet: www.sn.apc.org).
Internetcafés mit E-Mail-Zugang sind landesweit vorhanden.
Telegramme: Telegrafenämter gibt es in allen Städten.
Post: Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu sieben Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Manche Schalter schließen Mo-Fr um 15.30 Uhr und Sa um 11.00 Uhr. Die kleineren Postämter machen 13.00-14.00 Uhr Mittagspause. Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.
Deutsche Welle: Da
sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres
mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen
direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49)
(0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.

Reisepaß/Visum
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Paß erforderlich |
Visum erforderlich |
Rückreiseticket
erforderlich |
| Deutschland |
Ja |
Nein |
Ja |
| Österreich |
Ja |
Nein |
Ja |
| Schweiz |
Ja |
Nein |
Ja |
| Andere EU-Länder |
Ja |
1 |
Ja |
|
Einreisebestimmungen
können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie
sich
im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen
konsularischen Vertretung. |
Anmerkung: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze eine Aufenthaltsgenehmigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
REISEPASS: Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Reisepässe müssen mit einem aktuellen Lichtbild versehen sein und bei der Einreise mindestens noch eine freie Seite enthalten.
Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis mit Lichtbild (sollte bei
Reiseantritt mindestens 2 freie Seiten für Sichtvermerke haben) oder Eintragung
in den elterlichen Reisepass und in Begleitung des Elternteils oder Kinderreisepass
(sollte bei Reiseantritt mindestens 1 freie Seite für Sichtvermerke haben).
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem
01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen
Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum
Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher,
maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eigener Reisepass (sollte bei Reiseantritt
mindestens 2 freie Seiten für Sichtvermerke haben) oder Eintragung in den
elterlichen Reisepass und in Begleitung des Elternteils.
Aktueller Hinweis zum Kinderreisepass: In Österreich wurde
am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto)
für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können
bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass
eines mitreisenden Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch
nicht von jedem Land akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz
der Kindermiteintragung.
Schweizer: Eigener Reisepass (sollte bei Reiseantritt mindestens
2 freie Seiten für Sichtvermerke haben) oder Eintragung in den elterlichen
Reisepass und in Begleitung des Elternteils.
Aktueller Hinweis zur Eintragung im elterlichen Reisepass: Der
Miteintrag der Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im elterlichen Pass
des Modells 85 ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig. Ab diesem
Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile, für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.
VISUM: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Urlaubs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):
(a) [1] Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (außer: Estland, Lettland, Litauen und Slowenien), (Polen, Slowakische Republik, Ungarn und Zypern für Aufenthalte bis zu 30 Tagen) und Schweiz für Aufenthalte bis zu 90 Tagen;
(b) Andorra, Argentinien, Australien, Botswana, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Island, Israel, Japan, Jamaika, Kanada, Liechtenstein, Mexiko, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Paraguay, San Marino, Singapur, St. Vincent & die Grenadinen, Taiwan, Uruguay, USA und Venezuela bis zu 90 Tagen;
(c) Antigua & Barbuda, Barbados, Belize, Benin, Bolivien, Britische Überseegebiete, Costa Rica, Gabun, Guyana, Hongkong (China), Jordanien, Kap Verde, Korea (Süd), Lesotho, Macau (China), Malawi, Malaysia, Malediven, Mauritius, Namibia, Peru, Sambia, Seychellen, Swasiland, Thailand und Türkei bis zu 30 Tagen.
Anmerkung: (a) Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden. (b) Staatsangehörige von China (VR) und der Russischen Föderation müssen bestimmte Voraussetzungen für die Beantragung eines Visums erfüllen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
Transit: Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Staatsangehörige bestimmter Länder benötigen jedoch immer ein Transitvisum.
Visaarten: Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.
Visagebühren: Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum. Ab 90 Tagen gelten für die einzelnen Aufenthaltszwecke die angegebenen Gebühren.
Deutschland, Österreich
Besucher- und Transitvisum:52 €.
Studienerlaubnis (Aufenthaltsgenehmigung): 52 €.
Arbeitserlaubnis (Aufenthaltsgenehmigung): 187 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.
Schweiz
Besucher- und Transitvisum: 85 CHF.
Studienerlaubnis (Aufenthaltsgenehmigung): 85 CHF.
Arbeitserlaubnis (Aufenthaltsgenehmigung): 300 CHF.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.
Anmerkung: Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen (s. Adressen).
Unterlagen: Touristen- und Geschäftsvisum: (a) vollständig ausgefülltes Antragsformular BI-84. (b) Reisepass mit mind. 1 leeren Seite, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist. (c) 1 Passfoto (auf der Rückseite unterschrieben). (d) gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz (e) Ggf. Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. (f) Rück- oder Weiterreiseticket. (g) Gebühr in bar. (h) ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten. (i) Krankenversicherungsnachweis.
(j) Ggf. Firmenschreiben oder Einschreibungsnachweis an Universität.
Transitvisum: (k) Visum für das Zielland.
Der postalischen Antragstellung sollte ein frankierter und adressierter Rückumschlag beigelegt werden.
Antragstellung: Konsulate bzw. Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Bearbeitungszeit: Besuchervisum: 10 Tage; Studien- und Arbeitsgenehmigungen: ca. 6-12 Wochen.
Unterlagen bei der Einreise: Unter Umständen werden ein Nachweis über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.
Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
Einreise mit Haustieren:
Für alle Tiere muss vor der Abreise eine Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Director Veterinary Services (Private Bag 138, Pretoria) beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/ die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist.

Geld
Währung: 1 Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.
Geldwechsel: Geld kann in den meisten Banken und Hotels umgetauscht werden, am Cape Town International Airport sogar 24 Stunden am Tag.
Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, American Express, Diners Club und Visa sind weithin gebräuchlich. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen nicht mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Reiseschecks der gängigen Unternehmen werden akzeptiert. Sie sollten in Euro ausgestellt sein.
EC-Karten: Mit EC-Bankkarte und Pin-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. EC-Karten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind, benutzt werden. Geldautomaten befinden sich auch in Einkaufszentren und an Tankstellen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Wechselkurse
|
R |
R |
R |
R |
R |
| Datum |
Jan. '06 |
April '06 |
Jul. '06 |
Okt. '06 |
Jan. '07 |
| 1 € |
7,48 |
7,39 |
9,12 |
9,77 |
9,36 |
| 1 CHF |
4,82 |
4,69 |
5,86 |
6,33 |
5,78 |
| 1 US$ |
6,34 |
6,03 |
7,13 |
7,63 |
7,23 |
Devisenbestimmungen: Die
Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen
ist auf einen Betrag im Gegenwert von 5000 R in bar begrenzt.
Die Ausfuhr ist deklarierungspflichtig.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 09.00-11.00 Uhr.

Gesundheit
| |
Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen |
Impfschein erforderlich |
| Gelbfieber |
Nein |
1 |
| Cholera |
Nein |
Nein |
| Typhus & Polio |
Ja |
- |
| Malaria |
2 |
- |
| Essen & Trinken |
3 |
- |
Impfvorschriften
können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Afrikanische und südamerikanische Länder der endemischen Zone werden von Südafrika als Infektionsgebiete betrachtet.
[2]: Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum kommt ganzjährig in den niederen Ebenen Provinzen Limpogo und Mpumalanga (einschließlich des Krüger-Nationalparks) sowie in Nord-Ost-Kwazulu/Natal (bis zum Tugela-Fluß) vor. Die größte Ansteckungsgefahr besteht von Oktober bis Mai. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.
[3]: Das Leitungswasser ist in den Großstädten gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend. In den ländlichen Gegenden ist Leitungswasser jedoch nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden. Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Fleisch und Gemüse sollte jedoch durchgekocht und nicht lau aufgewärmt sein.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Infektionsgebiete für Cholera sind: Kwazulu Natal, Lower Umfolozi District, Eshowe/Nkandla, Durban, Port Shepstone. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Impfung nur in seltenen Fällen empfohlen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen ist ein Hepatitis A-Impfschutz generell empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die Pest kommt vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

Reiseverkehr - International
FLUGZEUG:
Linienflüge:
Die nationale Fluggesellschaft South African Airways
(SAA) (Internet: www.flysaa.com)
bietet tägliche Direktflüge zwischen Frankfurt/a.M.
und Kapstadt an, sowie Direktflüge von Frankfurt/M. und
von München nach Johannesburg und bedient täglich
die Strecke Zürich und Wien–Johannesburg. Von Wien
gibt es eine Direktverbindung nach Johannesburg mit Austrian
Airlines (OS) sowie mit Swiss (LX) von Zürich
nach Kapstadt und Johannesburg. Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com)
fliegen
von Frankfurt nach Johannesburg und nonstop nach Kapstadt.
Verbindungen von Zürich nach Kapstadt mit Swiss (Internet:
www.swiss.com).
Durchschnittliche Flugzeiten: Frankfurt – Johannesburg:
12 Std; Frankfurt – Kapstadt: 12 Std. München – Johannesburg:
10 Std. 30; Zürich – Johannesburg: 11 Std; Wien – Johannesburg:
13 Std.
Internationale Flughäfen: Cape
Town (CPT) (Cape Town International) (Internet: www.airports.co.za)
liegt 22 km östlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.). Bank/Wechselstube
(Mo-Fr 08.30-17.30, Sa 08.30-13.00 Uhr), Post, Mietwagenschalter,
Geschäfte, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants (06.00-03.05 Uhr).
Inter-Cape-Busse sind auf Ankunfts- und Abflugzeiten
abgestimmt. Es gibt einige kostenlose Hotelbusse. Taxifahrer
berechnen nach 23.00 Uhr einen Zuschlag.
Bloemfontein (BFN) (Bloemfontein International)
(Internet: www.airports.co.za)
liegt 10km östlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Restaurants,
Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum.
Taxis.
Durban (DUR) (Durban International) (Internet:
www.airports.co.za)
liegt 16 km südlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Banken, Post,
Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter,
Bars, Restaurants. Flughafenshuttlebusse der Firmen Cheetah,
Sunride Shuttle, Super Shuttle und Coastal
Motor Transport stehen zur Verfügung. Die Busse fahren vor
den inländischen und internationalen Terminals ab. Taxis fahren
vor den Ankunftsterminals ab, u.a. Aussies (Tel: (031)
309 78 88), Boshoff (Tel: (031) 306 63 30), Checkers
(Tel: (031) 465 57 73) und Eagle (Tel: (031) 337 24 42).
Johannesburg (JNB) (Johannesburg International)
(Internet: www.airports.co.za)
liegt 24 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 35 Min.). Bank/Wechselstube
(24 Std. geöffnet), Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information,
Hotel-Reservierungsschalter, Mietwagenschalter, Bar (10.00-00.00
Uhr), Restaurant. Busse nach Pretoria und Johannesburg verkehren
von 05.00 bis 22.00 Uhr. Zugverbindungen von Kempton Park nach
Johannesburg. Einige Hotels bieten kostenlose Hotelbusse.
Port Elizabeth (PLZ) (Port Elizabeth International)
(Internet: www.airports.co.za)
liegt 25km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Konferenzeinrichtungen,
Informationsschalter (Mo-Fr 06.00-22.00 Uhr, Sa 07.00-21.00
Uhr, So 08.00-22.10 Uhr), Restaurants, Pubs, Geschäfte, Apotheke,
Postamt, Mietwagenschalter. Shuttle-Bus zu den wichtigsten internationalen
Hotels in Port Elizabeth. Taxis.
SCHIFF: Die größten Häfen sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London. Verschiedene Schiffahrtsgesellschaften bieten Kreuzfahrten von Südafrika zu den Inseln im Indischen Ozean oder laufen Südafrika im Rahmen von anderen Kreuzfahrten an.
BAHN: Die
Hauptstrecken in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botswana
und Mosambik. Weitere Informationen erteilen die South African
Railways(SPOORNET) (Internet: www.spoornet.co.za).
Südafrikas Luxuszüge Blue Train (Charterzug) (Internet:
www.bluetrain.co.za)
und Rovos Rail (Internet: www.rovos.co.za)
fahren von Pretoria bis zu den Victoria Wasserfällen in Simbabwe.
Für die Strecke brauchten sie 2 Tage und 2 Nächte.
BUS/PKW: Die wichtigsten Verbindungsstraßen im Fernverkehr führen nach Simbabwe (über die Beit Bridge), Botswana (über Ramathlabama), Namibia, Lesotho und Swasiland.

Reiseverkehr - National
FLUGZEUG: Tägliche Flüge der South African Airways (SA) verbinden Kapstadt, Durban, Pretoria, Port Elizabeth, East London, Kimberley und Bloemfontein. Von diesen Flughäfen gibt es außerdem Verbindungsflüge zu den Provinzstädten.
Airpässe: Der Airpass Miles Across Africa ist gültig auf allen Strecken von South African Airways innerhalb Afrikas einschließlich Mauritius. Ausgenommen sind die Kapverdischen Inseln. Nur in Verbindung mit einem internationalen South African Airways-Ticket und nur für Passagiere mit Wohnort außerhalb Südafrikas. Der Reisepreis ergibt sich aus der Summe der einzelnen Teilstrecken. Es müssen mindestens 4 Coupons abgenommen werden. (Maximal 8 Coupons) Der Preis je Coupon wird wie folgt errechnet Die Streckenlänge wird bei Erwachsenen mit 0,15 US$ pro Meile und bei Kindern mit 0,11 US$ pro Meile multipliziert (z.B. Johannesburg - Kapstadt 790 Meilen x 0,15 US$ = 119 US$). Gültigkeit mindestens 3 Tage, maximal 2 Monate. Pro Flugnummer wird ein Coupon benötigt. Jede Strecke darf nur einmal in der gleichen Richtung geflogen werden. Transfers zählen als Stopover. Mindestens 3 Stops sind erforderlich. Nicht gültig auf SA7000-7999, SA1000-1999 und SA8000-8999. Die erste Änderung ist kostenfrei, für jede weitere Änderung wird eine Gebühr von 50 US$ erhoben. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn - in Deutschland.
Ausländischen Besuchern, die mit einer IATA-Fluggesellschaft einreisen, steht der Africa Explorer zur Verfügung. Dieser Flugpaß berechtigt zu verbilligten Inlandflügen der SAA; Gültigkeit mindestens drei Tage, maximal einen Monat. Ausgangsflughafen ist jeder beliebige Inlandflughafen, der von SAAStar angeflogen wird. Jede Strecke darf nur einmal geflogen werden. Apex, Slumber, Super-Saver und Saver Fares bieten weitere günstige Fahrpreisermäßigungen.
SCHIFF: Starlight Cruises verkehren zwischen den Haupthäfen des Landes.
BAHN: Zu
den wichtigsten InterCity-Zügen zählt der berühmte Blue Train
(Luxus-Expreßzug; Internet: www.bluetrain.co.za),
der die Strecken Pretoria – Kapstadt, Pretoria –
Hoedspruit und Kapstadt – Port Elizabeth bedient. Auf
der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth wird ein Teil der
Garden Route abgefahren, die mit organisierten Ausflügen
außerhalb des Zuges erkundet werden kann. Jedes Blue Train-Abteil
hat ein Badezimmer, ein Telefon, einen Fernseher und eine einstellbare
Klimaanlage. Züge von Rovos Rail (Internet: www.rovos.co.za)
gehören ebenfalls zur Luxusklasse. Rovos Rail bietet
luxuriöse Dampflok-Safaris und Fahrten auf den Strecken Pretoria
– Kapstadt, George – Kapstadt sowie Pretoria –
Durban an. Organisierte Ausflüge außerhalb des Zuges auf den
Strecken werden nur durchgeführt, wenn die Zeit es erlaubt.
Der InterCity-Zug Trans-Oranje fährt wöchentlich zwischen
Kapstadt und Durban über Kimberley und Bloemfontein. Der Luxuszug
Trans-Natal-Express bedient täglich außer dienstags und
sonntags die Strecke Durban – Johannesburg und der Trans-Karoo-Express
fährt täglich zwischen Kapstadt und Pretoria über Johannesburg.
Rovos Rail bietet Dampflok-Safaris nach Mpumalanga, Transnet
Museum durch Südafrika und Simbabwe. Alle Langstreckenzüge
haben Schlafwagen, die meisten auch Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken
sollte rechtzeitig gebucht werden. In den Stadtgebieten von
Pretoria/Johannesburg und Kapstadt verkehren in kurzen Abständen
Nahverkehrszüge. Alle Züge haben Wagen 1. und 2. Klasse. Der
Shosholoza Meyl bedient die folgenden Strecken: Johannesburg
– East London, Johannesburg – Musina, Johannesburg
– Komatipoort, Johannesburg – Bloemfontein, Johannesburg
– Durban, Durban – Kapstadt, Pretoria – Kapstadt
sowie Johannesburg – Port Elizabeth. Während des Abendessens
in der 1. Klasse des Shosholoza Meyl verbietet der Dresscode
das Tragen von Jeans. Der Shongololo Express (Internet:
www.shongololo.com)
fährt regelmäßig zwischen Kapstadt und Johannesburg. Exkursionen
und Umwege werden gerne gemacht. Der Zug bewältigt die 4.000
Kilometer in 18 Tagen.
BUS/PKW: In den bewohnten Regionen ist das Straßennetz gut. Ein Drittel der Straßen des Landes sind asphaltiert (darunter alle Hauptstraßen). Die Straßen sind touristisch gut ausgeschildert. Die numerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa den gut ausgebauten Bundesstraßen Deutschlands. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls numerierten Regionalstraßen (R), auf denen der Verkehr meist sehr gering ist. Der Automobilclub Automobile Association of South Africa (AA) bietet umfangreiche Dienstleistungen (z.B. Auskünfte zu Straßenzuständen, Unterkünften etc.) an und stellt Mitgliedern anderer Automobilclubs Kartenmaterial etc. zur Verfügung. Reservebenzin darf nicht mitgeführt werden. Die meisten Tankstellen haben täglich rund um die Uhr geöffnet. An den Tankstellen kann nicht mit Kreditkarten bezahlt werden. Benzin muß bar bezahlt werden. Bus: Zahlreiche Firmen bieten Langstreckenverbindungen an, die Busse sind grundsätzlich klimatisiert. Drei Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen den Hauptzentren an: Translux Express, Greyhound Cityliner und Intercape Mainliner. Baz Bus transportiert Rucksackreisende von Jugendherberge zu Jugendherberge. Weitaus luxuriöser ist das Busunternehmen Compassline. Es bietet auf Kundenwünsche zugeschnitte Bustouren an. Taxis gibt es in allen Städten, an Flughäfen und vor Hotels, sie fahren meist nach festgesetzten Tarifen. Auf Langstrecken sollte man vor der Fahrt die Preise vergleichen. In der Regel fahren örtliche Taxis nicht einfach herum. Man muß die Taxivermittlung anrufen oder einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Mietwagen: Autovermieter wie Avis, Imperial und Budget findet man in allen Städten und an den Flughäfen. Mindestalter 23 Jahre. Unterlagen: Internationaler Führerschein erforderlich.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr;
Anschnallpflicht;
Promillegrenze: 0,8 ‰;
Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 60 km/h;
auf Landstraßen: 100 km/h;
auf Autobahnen: 120 km/h.
Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.
STADTVERKEHR: In allen größeren Städten gibt es gute Bus- und Bahnnetze, in Johannesburg auch Oberleitungsbusse. Die Fahrpreise in Kapstadt und Johannesburg werden nach Fahrzonen berechnet. Man kann Einzel- und Sammelfahrkarten (Clipcards für 10 Fahrten) an den Kiosken kaufen. In Pretoria gibt es viele verbilligte Fahrscheine. In Durban wird den städtischen Bussen von Minibussen und Sammeltaxis (legalen und illegalen) Konkurrenz gemacht, die man auch in allen anderen südafrikanischen Städten findet und die mit Vorsicht zu benutzen sind. Die Tarife regulärer Taxen sind innerhalb der Städte höher als auf Langstrecken. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.
FAHRZEITEN: von Kapstadt zu den folgenden größeren südafrikanischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
|
Flugzeug |
Bahn |
Bus/Pkw |
| Johannesburg |
2.00 |
24.00 |
15.00 |
| Durban |
2.00 |
38.00 |
18.00 |
| Pretoria |
2.00 |
26.00 |
16.00 |
| Port Elizabeth |
1.00 |
- |
7.00 |
| Bloemfontein |
1.30 |
20.00 |
10.00 |

Unterkunft
Das große Angebot reicht von 5-Sterne-Hotels bis zu strohgedeckten Rundhütten (Rondavels) in den Wildreservaten. Übernachtungspreise sollte man sich grundsätzlich bei der Buchung bestätigen lassen.
HOTELS: Beinahe alle namhaften Hotels sind beim südafrikanischen Fremdenverkehrsverband registriert, der auch den Standard überprüft. Weitere Informationen von South African Tourism (s. Adressen). 800 Hotels gehören dem Dachverband des Hotel- und Gaststättengewerbes an, Anschrift: Federated Hospitality Association of South Africa (FEDHASA), PO Box 718, Randburg 2125. Tel: (011) 886 23 94. Fax: (011) 789 48 11. (E-mail: fedhasa@fedhasa.co.za). Kategorien: 1994 wurde ein landesweites Klassifizierungssystem eingeführt. Die Beteiligung ist freiwillig. Hotels werden mit 1-5 Sternen ausgezeichnet. Die beiden zusätzlichen Farbkategorien geben Aufschluß über den Standard der Bedienung und der Gastlichkeit:
Weinrot – Guter Standard des Serviceangebots, der Bedienung und Gastlichkeit, zusätzlich zum üblichen Service.
Silber – Ausgezeichneter Standard des Serviceangebots, der Bedienung, Gastlichkeit, Qualität und des Ambientes.
An jedem Hotel, das an dieser Kategorisierung teilnimmt, findet man eine Plakette, die die Sternekategorie und die zusätzliche Klassifikationsfarbe anzeigt.
FERIENWOHNUNGEN: In den Haupturlaubsgebieten und Kurorten findet man Ferienwohnungen, Bungalows und Unterkünfte auf Bauernhöfen. Das Klassifizierungsprogramm für Ferienwohnungen ist Teil des Anfang 1994 eingeführten landesweiten Klassifizierungssystems. Ferienwohnungen bekommen zwischen 1 und 5 Sternen, je nach Bedienungsstandard und Gastlichkeit. Die Zusatzklassifikation wird in drei Kategorien aufgeteilt.
CAMPING: Caravanparks gibt es in allen beliebten Urlaubsgebieten und entlang der Ferienstraßen, der Standard ist meist hoch. Von einigen Firmen kann man auch vollausgerüstete Motorhomes mieten. Die Klassifizierung erfolgt nach dem Klassifizierungsprogramm für Ferienwohnungen. Weitere Informationen von South African Tourism (s. Adressen).
TIERPARKS: In den Tierparks findet man geschützte Camps, deren Unterkünfte aus strohgedeckten Rundhütten oder kleinen Häuschen bestehen (z. T. luxuriös und mit Klimaanlage). Die meisten Häuser und Rundhütten bieten Bäder und Duschen, einige haben Küchen. Einkaufsmöglichkeiten sind meist vorhanden, in den größeren Camps gibt es auch Restaurants.

Sozialprofil
ESSEN & TRINKEN: Einheimische Spezialiäten sind z. B. Sosaties (eine Art Schaschlik), Bobotie (Gehacktes mit Curry), Bredies (Eintopf mit Fleisch, Tomaten und anderem Gemüse), Crayfish (Flußkrebs) und Biltong (Trockenfleisch). Getränke: Es gibt ausgezeichnete einheimische Weine, auch Sherry wird im Land gekeltert. Liquor Stores, in denen Spirituosen verkauft werden, haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet. Mittlerweile ist Alkohol auch in Supermärkten erhältlich.
NACHTLEBEN: In den Großstädten gibt es Theater, Kinos, Opernhäuser und Konzerthallen. Einige Nachtklubs und Diskotheken haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. In den großen Hotels wird oft Live-Tanzmusik gespielt.
EINKAUFSTIPS: Gold, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Leder, Samt, Keramik, afrikanische Handarbeiten, Safarianzüge und Federn. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr.
SPORT: Es gibt über 400 Golfplätze, Besucher können zumeist an Wochenenden spielen. Die Gebühren sind durchschnittlich. Tennis/Squash kann zumeist von Hotels vermittelt werden. Die Küstenhotels erteilen Informationen über die besten Möglichkeiten zum Segeln und Schwimmen (Badestrände oder Swimmingpools) und Wellenreiten. Angeln: Die besten Angelgründe findet man an der Küste des Indischen Ozeans. Publikumssport: Ein Verzeichnis aller großen Sportveranstaltungen ist von SATOUR erhältlich. Pferderennen werden in Durban, Johannesburg, Kapstadt und mehreren anderen Städten veranstaltet.
Veranstaltungskalender: Febr.
Kapstadt Pride. März Kapstadt-Fest. 14.-16.
April Oppikoppi-Ostern, Northam. Apr. Musikfest
des nassen Sumpfes, Underberg. April Rustlers
Easter One World Unity Party, Ficksburg. Mai Pink
Loerie Karneval, Knysna. 4. Freitag im Mai-4. Jun. Die
königliche Show, Pietermaritzburg. Aug. Oppikoppi
Bushveld Festival, Northam. Aug.-Sept. Landwirtschaftsausstellung,
Pretoria (Tshwane). Sept. Johannesburg Pride. Sept. Walfest,
Hermanus. Sept.-Okt. Woodstock, Hartsbeespoort. Nov. Nationales
Chor-Festival, Johannesburg; Spier Kunst-Festival, Stellenbosch;
Presidenten Cup, Fancourt Golf Estate, George; Mountain Film-Festival,
Kapstadt. Dez. Eine Million Dollar Golf-Herausforderung,
Sun City; East London Beachfront Festival; Long Street Carnival,
Kapstadt; Magersfontein Marsch, Kimberley.
Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
LAND & LEUTE: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Privatbesuchen werden die üblichen Höflichkeitsformen erwartet. Zwanglose Kleidung ist angemessen, bei besonderen Anlässen ist elegante Kleidung angebracht. Im Kino und Theater ist Rauchen verboten. Trinkgeld: 10% ist üblich, wenn das Trinkgeld nicht im Preis enthalten ist. Portiers, Kellner und Zimmerservice-Personal, Gepäckträger und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld; in den Hotelrechnungen ist kein Bedienungsgeld enthalten.

Klima
Allgemein
sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und
um Natal oft Schnee fällt. Mitunter kann es auch in den Ebenen
vorübergehend recht kühl werden. Da Südafrika südlich des
Äquators liegt, sind die Jahreszeiten denen der nördlichen
Hemisphäre entgegengesetzt.




Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Südafrika verzeichnet eine anhaltend hohe Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).
Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen "K.O.-Tropfen" beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. "smash-and-grab"-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.

Landkarte


Urlaubsorte &
Ausflüge
Südafrika
gilt wegen seiner abwechselungsreichen Landschaft und dem
umfangreichen Angebot and Aktivitäten als »World in One Country«.
Ganz oben in der Besuchergunst stehen das Westkap, KwaZulu/Natal
und das Ostkap. Wegen der seit mehreren Jahren anhaltend hohen
Kriminalität vor allem in den Großstädten sollten sich Reisende
allerdings stets des hohen Sicherheitsrisikos bewußt sein.
Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt
sollten nach Geschäftsschluß und an Sonntagen gemieden werden.
Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz KwaZulu-Natal
und durch die sogenannte Transkei in der Provinz Eastern Cape
sollten mit besonderer Vorsicht und möglichst auf den Hauptverkehrsstraßen
durchgeführt werden. Überlandfahrten sollten generell tagsüber
unternommen und Etappenziele vor Einbruch der Dunkelheit erreicht
werden.

Gauteng
In dieser Region gibt es erfrischende Seen, auf denen man Bootsfahrten unternehmen, angeln oder Vögel beobachten kann, außerdem zahlreiche Parks, Naturschutzgebiete und Grünanlagen.
Johannesburg ist eine moderne Geschäftsstadt, Weltzentrum der Goldgewinnung und wirtschaftlicher Mittelpunkt Südafrikas.
Besichtigungen: Das 202 m hohe Carlton Panorama bietet eine ausgezeichnete Aussicht über Johannesburg. Northcliff Ridge ist der höchste natürliche Punkt der Stadt. Gold Reef City ist eine rekonstruierte Goldgräberstadt mit Hotels, Bars, Geschäften und Theatern. In der Johannesburg Art Gallery ist eine Sammlung englischer, holländischer, französischer und südafrikanischer Kunstwerke ausgestellt. Das Planetarium, der Kunstgewerbemarkt am Zoo-Lake ist ebenfalls einen Besuch wert. Eine Vielzahl unterschiedlicher Vogelarten läßt sich im Florence-Bloom-Vogelpark und im Melrose-Vogelpark beobachten. Vom Harvey-Wildblumenpark in Linksfield genießt man eine schöne Aussicht auf Johannesburg und Magaliesberg. Außerdem gibt es einen Zoo und einen Botanischen Garten mit exotischen Bäumen und über 4000 Rosenarten.
Ausflüge: Äußerst beliebt bei Besuchern ist ein Bummel durch die Einkaufsstraßen des noblen Johannesburger Vorortes Sandton mit seinem abwechslungsreichen Angebot an Boutiquen und Restaurants.
Museen: Das Adler-Museum für Medizin umfaßt ein afrikanisches Herbarium und die Praxis eines Medizinmannes. Das Africana-Museum beherbergt eine große völkerkundliche Sammlung. Das Bensusan-Museum bietet eine Sammlung alter Fotoausrüstungen, und im Bernberg-Museum sind Kleidungsstücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert ausgestellt. Im Jewish Museum erhält man einen Einblick in die Geschichte des Judentums in Südafrika.
Pretoria ist die Verwaltungshauptstadt Südafrikas mit zahlreichen Parks und Gartenanlagen, in denen Aloen, Akazien und Feigenbäume wachsen.
Besichtigungen: Es gibt zahlreiche Museen, darunter das Militärmuseum Fort Klapperkop, das Geologische Museum (Fossilien- und Edelsteinsammlung), das Pretoria Art Museum und das Transvaal-Museum für Naturgeschichte. Besonders interessant ist das State Theatre, das allen darstellenden Künsten gewidmet ist. Das Austin-Roberts-Vogelschutzgebiet beheimatet unzählige Wasservögel. Weitere Naturschutzgebiete sind der Derdepoort Regional Park, Fountains Valley Nature Reserve, Wonderboom Nature Reserve, die National Botanical Gardens und Meyers Park Nature Reserve.
Ausflüge: Die Magalies-Bergkette beeindruckt durch ihre vielfältige Flora und Fauna. Es gibt zahlreiche private Tier- und Naturreservate. In dieser Region befindet sich der Hartebeespoort-Damm mit beliebten Wassersport- und Campinganlagen und Gelegenheit zum Angeln und Bergsteigen. Ein Aquarium, 3 km vom Damm entfernt, beheimatet exotische Fische, Krokodile und Robben. Außerdem gibt es einen Zoo, einen Schlangenpark und ein Naturschutzgebiet. In der Nähe von Krugersdorp befinden sich die Sterkfontein-Höhlen, in denen ein Frauenschädel gefunden wurde, der eine Million Jahre alt sein soll.
Mpumalanga
Das baumlose Grasland des Plateaus erstreckt sich über Hunderte von Kilometern bis zur Kette der Drakensberge. Hier geht die Landschaft in ein subtropisches Waldgebiet (Lowveld) über.
Ausflüge: Der
weltbekannte Krüger-Nationalpark, dessen Ausdehnung ungefähr
der Fläche Belgiens entspricht, ist Habitat für Elefanten, Löwen,
Leoparden, Nilpferde, Büffel, Zebras, Giraffen, Gnus und viele
andere Tierarten. Ausgezeichnete Unterkünfte und sogar eine
Mountainbike-Route für Besucher stehen zur Verfügung.
(Internet: www.parks-sa.co.za)
An der Westgrenze des Krüger-Nationalparks gibt es einige private
Tierparks, die die Flora und Fauna des Lowveld schützen
(Klaserie, Timbavati, Sabi-Sand Reserve und Umbata
Nature Reserve). Der Blyde River Canyon ist der 21.
Nationalpark Südafrikas. Mit einer Länge von 26 Kilometern und
einer Tiefe von bis zu 800 Metern ist der Blyde River Canyon
der drittgrößte Canyon der Welt. Der neue Nationalpark umfasst
insgesamt ein Gebiet von 50.000 Hektar.
Es gibt mehrere gute Besichtigungsrouten durch die Region, die
bekannteste ist jedoch die Summit Route, die über den
2150 m hohen Long Tom Pass führt, über Sabie vor
der großartigen Kulisse von Mauchsberg und Mount Anderson. Weiter
geht es über Graskop, ein Walddorf, das an den Ausläufern
der Drakensberge liegt; über Pilgrim's Rest, eine Stadt
aus der Goldgräberzeit; das Schutzgebiet am Mount Sheba mit
zahlreichen Schluchten und Wasserfällen; Pinnacle Rock,
eine freistehende Granitsäule, und das 1000 m hohen God's
Window mit herrlicher Aussicht über das Lowveld. Hier kann
man die Lissabon- und Berlin-Fälle bewundern.
Die Bourke's Luck Potholes sind tiefe Löcher im Fels,
die über die Jahre durch Kieselsteine im Flutwasser ausgewaschen
worden sind. Die Summit Route führt weiter durch den Blyde
River Canyon und das BlyderivierspoortNature Reserve,
einer riesigen Schlucht; über das F. H. Odendaal Camp
mit guten Aussichtspunkten und Unterkünften; Sybrand Van
Niekerk (Swadini Camp), das vom Mariepskop überragt
wird und außerhalb des Naturschutzparks einen Reptilienpark
bietet; das Museum of Man mit archäologischen Ausgrabungen;
die Echo Caves im Molopong Valley, in denen Werkzeuge
aus der Stein- und Eisenzeit zu sehen sind; und über den Abel
Erasmus-Paß und durch den J. G. Strijdom-Tunnel,
die 335 m oberhalb des Ohrigstad River liegen. Auf der letzten
Etappe führt die Straße 700 m abwärts zum Olifant River.
Nelspruit ist ein guter Ausgangspunkt für eine Besichtigung der berühmten Sudwala-Höhlen, die tief in den Mankelekele-Berg eindringen. Einige der Seitenhöhlen sind ausgesprochen groß, wie etwa die P. R. Owen Hall, ein unterirdisches Amphitheater. Geführte Besichtigungstouren werden angeboten. Der nahegelegene Saurierpark bietet lebensgroße Nachbildungen der prähistorischen Riesen, die vor 250 Mio. Jahren Südafrika bevölkerten. Ganz in der Nähe liegt das Exeter Game Lodge.
KwaZulu/Natal
Diese Provinz grenzt im Norden an Mpumalanga, Swasiland und Mosambik, im Osten an den Indischen Ozean, im Westen an den Free State und Lesotho und im Süden an das Ostkap.
Durban: Die Strandpromenade (Golden Mile), der Hafen, zahlreiche Tempel (Temple of Understanding), Moscheen (Jumah Mosque) und Basare geben der Stadt ein buntes Erscheinungsbild.
Besichtigungen: Durban Harbour ist Südafrikas größter Hafen. Hier werden zahlreiche Vergnügungskreuzfahrten angeboten. Sehenswürdigkeiten sind das Maritime Museum auf einem alten Dampfer, Sea World Aquarium and Dolphinarium, das Killie-Campbell-Africana-Museum mit der Killie-Campbell-Africana-Bibliothek, der Mashu-Sammlung für Ethnologie und die William-Campbell-Möbelsammlung, das Local History Museum und das Old House Museum. Die City Hall im Kolonialstil beherbergt das Natural History Museum. Ganz in der Nähe befindet sich die Durban Art Gallery, die Kunst und Kunsthandwerk aus Südafrika ausstellt. Im African Art Centre stehen exquisite Objekte lokaler Kunst zum Verkauf. Durban bietet außerdem zahlreiche bunte Märkte wie den Victoria Street Market, einen orientalischen Markt mit exotischen Schmuckstücken, Obst und Gewürzen oder den Flohmarkt, der am letzten Sonntag des Monats im Amphitheatre Garden stattfindet. Die Stadt besitzt außerdem schöne Gartenanlagen: den Botanischen Garten, die Japanischen Gärten und die Amphitheatre Gardens.
DIE MIDLANDS UND DRAKENSBERGE: Zwischen der Küste KwaZulu/Natals und dem Drakensberg-Gebirge liegen die Midlands, eine landschaftlich reizvolle Gegend mit bewaldeten Hügeln, Ackerland und saftig-grünen Ebenen mit kleinen Städten, Dörfern und Gasthöfen. Hier leben zahlreiche Wild- und Vogelarten.
Das Drakensgebirge ist die größte Gebirgskette des Landes und ein beliebtes Ferienziel, das sich gut zum Wandern, Bergsteigen und Reiten eignet.
Ausflüge: Sehenswerte National- und Naturschutzparks sind z. B. der Royal Natal National Park, das Spioenkop Public Resort Nature Reserve, das Kamberg Nature Reserve, das Giant’s Castle Game Reserve und das Vergelegen Nature Reserve. Wanderungen zum Cathkin Peak (3149 m), Cathedral Peak (3004 m) und dem Champagne Castle (3377 m) bieten sich an. Von mehreren Pässen hat man eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler: Oliviershoek Pass, Sani Pass und Van Reenen’s Pass.
Pietermaritzburg liegt im Herzen des Zululandes. Besonders reizvoll wird diese Stadt im September zur Azaleenblüte. Zu den interessantesten Museen der Stadt gehören das Macrorie House Museum, das Natal Museum und das Voortrekker Museum. Pietermaritzburg ist der ideale Ausgangsounkt für Ausflüge zu den Howick Falls, den Karkloof Falls und dem Albert Falls Public Resort and Nature Reserve.
DIE KÜSTE UND DAS LANDESINNERE: Im Norden der Provinz KwaZulu/Natal gibt es die schönsten Wild- und Naturparks mit reicher Tier- und Pflanzenwelt: das Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve, das Kosi Bay Nature Reserve, das Mkuzi Game Reserve, das Ndumu Game Reserve, den Sodwana Bay National Park und das Itala Game Reserve. Die Küste bietet traumhafte weiße Sandstrände wie Tongaat Beach, Marina Beach und Ifafa Beach. An der Südküste liegen viele der bekanntesten Urlaubsorte.
Ostkap
Die östliche Kapregion bietet eine außerordentliche landschaftliche Vielfalt, die vom Ödland der Great Karoo über den Knysna-Wald bis zum fruchtbaren Ackerland zwischen den Ebenen Little Karoo und dem Long Kloof reicht.
Port Elizabeth hat ein reges kulturelles Leben; im Opera House werden Ballett-, Opern-, Musik- und Theaterproduktionen aufgeführt, und das Mannville Open Air Theatre im St. George’s Park ist für seine Shakespeare-Inszenierungen bekannt. An den Stränden der Stadt kann man zahlreiche Wassersportarten ausüben.
Besichtigungen: Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Apple Express (einer der letzten Schmalspurzüge mit Dampflok), der seit 1906 Port Elizabeth mit Loerie am Long Kloof verbindet. Die Stadthalle und der Marktplatz sowie das Denkmal von Prester John.
An der Küstenpromenade von Humewood befinden sich das Ozeanarium, der Schlangenpark und das Tropenhaus. Die Kunsthalle King George IV beherbergt Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Settler’s Park Nature Reserve sind einheimische Pflanzen zu bewundern. Der St. George's Park bietet Freiluft- und Kunsthandwerksausstellungen sowie Theateraufführungen.
Ausflüge: Der Addo-Elephant-Nationalpark liegt 72 km nördlich von Port Elizabeth und wurde 1931 zum Schutz der Elefanten der Region angelegt. Auch Schwarze Nashörner, Büffel, Antilopen und über 170 verschiedene Vogelarten sind hier anzutreffen.
Der Zuurberg-Nationalpark in den Winterhoek-Bergen beheimatet eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten; im Alexandria Forest brüten die seltenen Schwarzen Adler.
East London liegt an der Ostküste, die zur Romantic Coast gehört. Hier gibt es ausgezeichnete Strände wie Eastern Beach, Nahoon Beach und Orient Beach. Die Stadt bietet gute Freizeiteinrichtungen und Unterhaltungsmöglichkeiten. Das Stadtmuseum hat eine naturgeschichtliche Sammlung.
Das KAROO ist ein großes Hochland, das für atemberaubende Sonnenuntergänge bekannt ist. Ein Abstecher zum Mount-Zebra-Nationalpark an den Nordhängen der Blankenbergkette lohnt sich. Mitten im Karoo-Naturreservat, am Fuß der Sneeu-Berge, liegt die Stadt Graaff-Reinet mit zahlreichen Bauwerken aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie Parks und Museen. Von hier aus kann man Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
Die Garden Route führt durch die Outeniqua-Berge im Landesinneren, die kargen Ebenen der Little Karoo, den Tsitsikamma Coastal Park und die Swart-Berge mit den unterirdischen Cango-Höhlen. Ihren Namen erhielt die Strecke aufgrund der außerordentlichen Pflanzenvielfalt. Jeffrey’s Bay ist insbesondere bei Wellenreitern beliebt. St. Francis Bay bietet breite Strände zum Baden und Muschelsammeln. Die Lagune am Paradise Beach ist ein Vogelschutzgebiet mit Flamingos und Schwänen. Knysna liegt in einem lauschigen Wald und ist ein beliebtes Touristenziel. Die Knysna-Lagune gehört zu einem Nationalpark, der sich von Buffels Bay nach Noetzie erstreckt. In beiden Orten gibt es schöne Sandstrände. Zwischen Knysna und George liegt ein schönes Seengebiet. Den Beinamen Garden City verdankt George dem eindrucksvollen Baumbestand, der das Städtchen ziert. Bei Oudtshoorn gibt es mehrere Straußenfarmen.
West- und
Südkap
Die außergewöhnlich schöne Landschaft dieser Region erstreckt sich von den westlichen Felsgebieten hinter Lambert’s Bay bis hin zu den Bergen im Süden der Halbinsel und ist für ihre edlen Weine bekannt.
Kapstadt: Südafrikas Parlamentssitz liegt am Fuß des Tafelbergs mit Blick auf den Atlantischen Ozean. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Castle of Good Hope, das Kulturgeschichtliche Museum, das Malaiische Viertel, der Nico-Malan-Theaterkomplex und das Alte Stadthaus am Greenmarket Square (Sammlung flämischer und holländischer Gemälde). Ausgezeichnete Sport- und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Victoria & Alfred, der viktorianische Hafen von Kapstadt, wurde zu einem Vergnügungszentrum ausgebaut.
Ausflüge: Im Cape of Good Hope Nature Reserve an der Südspitze der Kaphalbinsel gibt es unzählige Pflanzen- und Tierarten. Entlang der Bucht findet man Fischerdörfer und die Urlaubsorte Llandudno, Hout Bay, Kommetjie und Fish Hoek. Zum Gipfel Chapman’s Peak gelangt man auf einer Straße mit herrlicher Aussicht von Hout Bay aus.
Stellenbosch ist ein Zentrum der Weinproduktion mit zahlreichen hübschen Gebäuden, einschl. des Dorfmuseums und der Holländisch-Reformierten Kirche. In Franschhoek, ebenfalls im Weinanbaugebiet, wohnten einst aus Frankreich eingewanderte Hugenotten, die ihre Weinbaukunst mit nach Südafrika brachten.
Im Drakenstein Valley gibt es malerische Weinberge, Obstgärten und Bauernhöfe zu besichtigen. Man kann mehreren »Weinstraßen« folgen. Im Bontebok-Nationalpark in der Nähe von Swellendam gibt es besonders viele Tierarten.
An der zerklüfteten Westküste sind zahlreiche Schalentiere zu finden.
Nordkap
Diese große und oft unzugängliche Wildnis erstreckt sich von der Westküste entlang der Grenzen zu Namibia und Botswana bis zur North West Province und dem Free State. Der Südwesten des Nordkap verwandelt sich in den Frühlingsmonaten in ein riesiges Blumenmeer; der Süden ist Teil des Great Karoo, während der Norden in die Kalahari-Wüste hineinreicht.
Kimberley ist eine attraktive Stadt mit breiten Alleen und guten Einkaufszentren. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Big Hole, die größte Ausgrabungsstätte der Welt sowie das Bergbaumuseum mit Nachbauten aus der Zeit des Goldfiebers (19. Jh.). Im De-Beers-Hall-Museum ist eine Ausstellung über Rohdiamanten und geschliffenen Diamanten untergebracht. Der berühmte »616«, der 616karätige, größte Rohdiamant der Welt sowie der »Eureka«-Diamant (der erste in Südafrika entdeckte Diamant) sind hier zu bewundern. Die William Humphreys Art Gallery bietet eine hervorragende Kunstsammlung.
Olifantshoek bei Witsand (70 km entfernt) ist als das »Tor zum weißen und lauten Sand« bekannt – hier gibt es schöne Felszeichnungen zu sehen. Wenn der Sand der 100 m hohen Sandberge aufgewühlt wird, gibt er, besonders bei heißem Wetter, seltsame Klagelaute von sich.
Der Vaalbos National Park in der Nähe von Kimberley beheimatet Antilopen, Kudus, Giraffen und andere Herdentiere. Wonderwerk Cave ist eine archäologische Fundstätte von großer Bedeutung, hier findet man einige der ältesten Nachweise über die Nutzung von Feuer.
Die Wasserfälle von Augrabies, die 56 m tief in eine 20 m breite Schlucht fallen, liegen 120 km westlich von Uppington, einer beschaulichen Wüstenstadt an den Ufern des Orange River.
Der Kalahari-Gemsbok-Nationalpark grenzt an den Botswana-Nationalpark und ist mit 127.135 qkm der größte Naturschutzpark Afrikas und eines der größten noch erhaltenen Ökosysteme der Welt.
Namaqualand ist eine schwer zugängliche Halbwüste, die sich nach einem ausgiebigen Winterregen in ein Blumenmeer verwandelt. In diesem Gebiet befindet sich auch der touristisch noch nicht erschlossene Richtersveld Nationalpark, dessen einzigartige Vegetation vor allem durch die verschiedensten Arten von Sukkulenten fasziniert.
Free State
Das von kleinen Granitfelsen unterbrochene Grasland im Westen geht Richtung Osten in Sandsteingebirge, die Ausläufer der Maluti Berge, über. Die Provinzhauptstadt Bloemfontein zeichnet sich durch einige hervorragende Museen aus: Das National Museum, das alte Fourth Raadsaal (Parlament) der ehemaligen Republik Freistaat, das National Afrikaans Literary Museum, das Austellungen über Eugene Marais, Breytem Breytenbach oder den prominenten Anti-Apartheid-Schriftsteller Adam Small in seinem Programm hat, oder die Oliewenhuis Art Gallery. Eine Gedenkstätte erinnert an die Frauen und Kinder, die während des Burenkriegs in britischen Konzentrationslagern umkamen. Das Gebäude des Observatory Theatre am Signal Hill ist tatsächlich eine Sternwarte, daher auch der Name.
Die landschaftlich interessantesten Gebiete des Free State liegen außerhalb der Hauptstadt Richtung Osten. Ausgehend von Bloemfontein, sieht man sehr schön, wie sich allmählich Hügel erheben, vorbei an Thaba'nchu, dem alten Sitz der Basotho Könige, und weiter nach Ladybrand auf der Hauptverbindung nach Lesotho. Nördlich davon befinden sich Ficksburg, berühmt für seine Frühlingsfeste zur Kirschblüte, und die New-Age-Siedlung im Rustler's Valley, wo jeden Herbst ein Musikfestival stattfindet. Weiter im Nordosten findet man den Golden Gate National Park mit seinen massiven Felsformationen aus verwittertem Sandstein, deren verschiedene Rot-, Gelb und Orangetöne einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen.
North West
Province
Sun City ist der wohl bekannteste Ort dieser Provinz –Spielermekka und Austragungsort von Golfturnieren und Konzerten mit Starbesetzung. Nicht weit davon entfernt ist das Pilansberg Game Reserve, das älteste Schutzgebiet dieser Provinz. Etwas weiter südlich liegen Rustenberg und das Rustenberg Nature Reserve am Magaliesberg, das Habitat für Antilopen und andere Wildtiere sowie für seltene Raubvögel (Schwarzer Adler) ist. Weitere sehenswerte Orte sind Klerksdorp und die alte Universitätsstadt Potchefstroom.
Northern
Province
Die Northern Province grenzt im Norden an Botswana und Simbabwe und im Osten an Mosambik, über ihr Gebiet erstrecken sich weite Teile des Krüger Nationalparks (s. Mpumalanga). Ganz im Süden liegt Warmbaths mit, wie der Name schon sagt, heißen Mineralquellen. In der Provinzhauptstadt Pietersburg sollte man dem Bakone Malapa Museum einen Besuch abstatten. Das Waterberg-Gebirge im Westen ist ein ausgezeichnetes Wandergebiet. Im Gegensatz zum trockenen Süden der Provinz bietet der Norden üppige Vegetation, auf den Hängen des Soutpansberg wachsen Mangos und Avocados. Die Orte Venda und Gazankulu im Nordosten sind ländlich geprägt und bekannt für feines Kunsthandwerk. Hier lebt und arbeitet der Künstler Jackson Hlungwane, dessen Skulpturen sowohl in südafrikanischen als auch in europäischen Galerien ausgestellt sind.

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