Lage: Ostafrika.
Offizieller Staatsname: Republik Kenia.
Kontaktadressen
Landesvorwahl: 00254
Kenya Tourist Board c/o Travel Marketing Romberg, Schwarzbachstraße 32, D-40822 Mettmann
Tel: (02104) 83 29 19. Fax: (02104) 91 26 73.
E-Mail: kenia@travelmarketing.de
Internet: www.magicalkenya.com
Mo-Fr 09.00-17.30 Uhr.
Kenya Wildlife Service PO Box 40241, KE-Nairobi
Tel: (02) 60 08 00. Fax: (02) 60 37 92.
E-Mail: kws@kws.org
Internet: www.kws.org
Botschaft der Republik Kenia Markgrafenstraße 63, D-10969 Berlin
Tel: (030) 259 26 60. Fax: (030) 25 92 66 50.
E-Mail: office@embassy-of-kenya.de
Internet: www.embassy-of-kenya.de
Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr.
Konsularabt.: Mo-Fr 09.00-13.00 Uhr Honorarkonsulat in Hamburg.
Botschaft der Republik Kenia (ohne Visumerteilung)
Neulinggasse 29/8, A-1030 Wien
Tel: (01) 712 39 19 20. Fax: (01) 712 39 22.
E-Mail: kenyarep-vienna@aon.at
Internet: www.kenyamission-vienna.com
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Permanent Mission of the Republic of Kenya to the United Nations 1-3 Avenue de la Paix, CH-1202 Genève
Tel: (022) 906 40 50. Fax: (022) 731 29 05.
E-Mail: mission.kenya@ties.itu.int
Internet: www.kenyamission.ch
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ludwig
Krapf House, Riverside Drive 113, KE-Nairobi
Postanschrift: PO Box 30180, KE-00100 Nairobi
Tel: (020) 426 21 00. Fax: (020) 426 21 29.
E-Mail: info@nairobi.diplo.de
Internet: www.nairobi.diplo.de
Honorarkonsulat in Mombasa.
Botschaft der Republik Österreich 2nd floor, City House, Corner Wabera Street/Standard Street, KE-Nairobi
Postanschrift: PO Box 30560, KE-00100 Nairobi
Tel: (020) 31 90 76/-78. Fax: (020) 34 22 90.
E-Mail: nairobi-ob@bmaa.gv.at
Honorarkonsulat in Mombasa.
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft 7th floor, International House, Mama Ngina Street, KE-00100 Nairobi
Postanschrift: PO Box 30752, KE-00100 Nairobi GPO
Tel: (020) 22 87 35. Fax: (020) 21 73 88.
E-Mail: vertretung@nai.rep.admin.ch
Konsulat in Mombasa.

Allgemeines
FLÄCHE: 582.646 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 34.222.807
(2006).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 59
pro qkm.
HAUPTSTADT: Nairobi. Einwohner: 2.864.670
(2006).
GEOGRAPHIE: Kenia grenzt im Nordosten an Somalia, im Norden an Äthiopien, im Nordwesten an den Sudan, im Westen an Uganda und im Süden an Tansania. Im Osten liegt der Indische Ozean. Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüste im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees. Das Bergland mit der Haupstadt Nairobi befindet sich im Westen. Nordwestlich von Nairobi liegt das Rift Valley, der Grabenbruch, in dem die Stadt Nakuru und der Aberdare-Nationalpark liegen, unweit des Mount Kenia (5200 m), der ebenfalls einen Nationalpark beherbergt. Ganz im Nordwesten von Kenia liegt der Turkana-See.
STAATSFORM: Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1963. Verfassung von 1963, letzte Änderung 1997. Einkammerparlament (Bunge) mit 224 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef: Mwai Kibaki, seit 2002. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1963 (ehemalige britische Kolonie).
SPRACHE: Kisuaheli und Englisch; daneben werden über 30 afrikanische Sprachen gesprochen, u. a. Kikuyu, Luo und Massai.
RELIGION: Protestanten (45%), Katholiken (33%), Muslime (10%), Naturreligionen (10%) sowie Minderheiten von Juden und Hindus.
ORTSZEIT: MEZ + 2 (UTC + 3).
NETZSPANNUNG: 220/240 V, 50 Hz. Dreipolige Stecker. Adapter erforderlich.
Telefon: Selbstwählferndienst zu den großen Städten. Münztelefonzellen sind rot, Kartentelefonzellen blau. Telefonkarten sind bei Postämtern und internationalen Telefondiensten in größeren Städten erhältlich. Zahlreiche größere Hotels bieten auch Telefondienste an, berechnen jedoch bis zu 100% mehr. Für Ortsgespräche sollte man ausreichend Münzgeld bereithalten.
Landesvorwahl: 254. Ortsnetzkennzahlen: Nairobi 020, Mombasa 041, Nakuru 051.
Mobiltelefon: GSM
1800 und GSM 900. Der Sende- und Empfangsbereich ist auf die
besiedelten Gebiete beschränkt. Netzbetreiber: Celtel Kenya
(Internet: www.ke.celtel.com/en/index.html
oder www.msi-cellular.com),
KenCell (Internet: www.kencell.co.ke)
und Safaricom (Internet: www.safaricom.co.ke).
Fax: Faxstellen befinden sich im Hauptpostamt und im Kenyatta International Conference Centre in Nairobi sowie in großen Hotels in Nairobi und Mombasa.
Internet/E-Mail: In
Kenia gibt es über 30 Internetanbieter; JamboNet (Internet:
www.telkom.co.ke)
und 19 weitere Anbieter sind Mitglieder der East African
Internet Association. In Mombasa und Nairobi gibt es Internetcafés.
Internetzugang steht auch in größeren Hotels zur Verfügung.
Telegramme: Können in allen Post- und Telegrafenämtern sowie von privaten Telefonen aus aufgegeben werden. Das Hauptpostamt in Nairobi ist 24 Std. geöffnet.
Post: Die Postämter sind an den Buchstaben KP&TC (Kenya Posts & Telecommunications Corporation) zu erkennen. Briefkästen sind rot. Briefmarken sind außer auf Postämtern auch bei Schreibwarenhändlern, in Souvenirgeschäften und in Hotels erhältlich. Luftpost nach Europa ist bis zu vier Tagen unterwegs, die Beförderung ist im allgemeinen zuverlässig. Die Postämter sind Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr sowie Sa 09.00-12.00 Uhr geöffnet.
Deutsche Welle: Da
sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres
mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen
direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49)
(0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de)
anzufordern.

Reisepaß/Visum
| |
Paß erforderlich |
Visum erforderlich |
Rückreiseticket
erforderlich |
| Deutschland |
Ja |
Ja |
Ja |
| Österreich |
Ja |
Ja |
Ja |
| Schweiz |
Ja |
Ja |
Ja |
| Andere EU-Länder |
Ja |
Ja |
Ja |
Einreisebestimmungen
können sich kurzfristig ändern. Bitte erkundigen Sie
sich
im Zweifelsfall vor der Abreise bei der zuständigen
konsularischen Vertretung. |
REISEPASS: Allgemein
erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis bis
16 Jahren möglichst
mit Lichtbild oder Eintragung des Kindes bis 16 Jahren in den elterlichen Reisepass
oder Kinderreisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit
dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine
neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch
bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher,
maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis 16 Jahren in
den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderreisepass: In Österreich wurde
am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto)
für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können
bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin
auch in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen
werden. Die Eintragung wird jedoch nicht von jedem Land
akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz
der Kindermiteintragung.
Schweizer: Eintragung eines Kindes bis 16 Jahren in den Reisepass
eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zur Eintragung im elterlichen Reisepass: Der
Miteintrag der Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr
im elterlichen Pass des Modells 85 ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007
gültig. Ab diesem
Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen
Ausweis mit Lichtbild.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen
wie für ihre Eltern.
Achtung: Kinder von visumpflichtigen Eltern benötigen auch
dann ein eigenes Visum, wenn sie im elterlichen Reisepass eingetragen sind. Alleinreisende,
visumpflichtige Kinder benötigen einen eigenen Reisepass
und ein Visum.
VISUM: Allgemein erforderlich,
ausgenommen sind Staatsangehörige folgender Länder für einen
Aufenthalt von bis zu 3 Monaten:
(a) Commonwealth-Länder: Bahamas, Bangladesch, Belize,
Botswana, Brunei, Fidschi, Gambia, Ghana, Grenada, Jamaika, Kiribati, Lesotho,
Malawi, Malediven, Mauritius, Namibia, Nauru, Papua-Neuguinea, St. Kitts & Nevis,
St. Lucia, St. Vincent & die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Samoa, Seychellen,
Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Südafrika, Swasiland, Tansania, Tonga,
Trinidad & Tobago, Tuvalu, Uganda und Vanuatu;
(b) Übrige Länder: Äthiopien, Eritrea, Türkei
und Uruguay;
(c) Übrige Länder (Aufenthalte von max. 30 Tagen):
Malaysia.
(a)Staatsangehörige vieler Länder können das Visum
auch bei der Einreise am Flughafen für einen Aufenthalt von max. 3 Monaten
erhalten, es wird jedoch empfohlen, das Visum vor Reiseantritt im Heimatland
zu besorgen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
(b) Alle Besucher erhalten
bei der Einreise einen Besucherpass (Visitor's Pass).
Reisende ohne gültiges
Ticket für die Rück- oder Weiterreise müssen eine Bargeld-Kaution
hinterlegen, die bei Ausreise zurückerstattet wird
AUSREICHENDE GELDMITTEL: Alle
Reisende müssen bei der Einreise über ein Rück-/Weiterreiseticket und über ausreichende Geldmittel mind. 500 US$ verfügen.
Transit: Transitreisende,
die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen
kein Transitvisum.
Visaarten: Einreise- und Transitvisum.
Visagebühren:
Deutschland
Einreisevisum (einmalige Einreise, 3 Monate gültig):
40 € (Antragstellung in Berlin), 50 US$ (am Flughafen);
Transitvisum: 20 US $ (am Flughafen) und 20 € bei
der Botschaft in Berlin.
Österreich
Einreisevisum (einmalige Einreise, 3 Monate gültig):
40 € (Antragstellung in Wien), 50 US$ (am Flughafen);
Transitvisum: 20 US $ (am Flughafen).
Schweiz
Einreisevisum (einmalige Einreise, 3 Monate gültig):
70 CHF (Antragstellung in Genf), 50 US$ (am Flughafen).
Transitvisum: 20 US $ (am Flughafen).
Nähere Angaben von den zuständigen konsularischen Vertretungen (s. Adressen).
Gültigkeitsdauer: 3 Monate.
Verlängerungen können beim Immigration Department in Nyayo House, Uhuru Highway, Nairobi sowie in Mombasa oder Kisumu beantragt werden.
Antragstellung: Persönlich
oder per Post beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).
Unterlagen: (a) Reisepass
(noch mindestens 6 Monate gültig). (b) Antragsformular. (c) Gebühr (Scheck oder Überweisung). (d) 1 Passfoto. (e) Reisebestätigung oder Kopie des Hin- und Rückflugtickets.
(f) Geschäftsvisum: Firmenschreiben.
Bei postalischer Antragstellung ist ein Einschreiben-Freiumschlag beizulegen.
Anmerkung: Informationen
zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können
dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.
Bearbeitungszeit: Unterschiedlich,
i. Allg. 2-5 Tage. Die Bearbeitungszeit richtet sich danach, ob der Antrag
zur Bestätigung nach Nairobi geschickt werden muß.
Aufenthaltsgenehmigung: Anträge
an das Einwanderungsamt: The Principal Immigration Officer, PO Box 30191, Nairobi.
Einreise mit Haustieren:
Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat, das im Herkunftsland ausgestellt wurde, benötigt. Die Tollwutimpfung muss mindestens 1 Monat und maximal 12 Monate vor der Ankunft durchgeführt worden sein. Zusätzlich
muss eine Einfuhrgenehmigung vorgelegt werden, die beim Livestock Officer, Veterinary Department (Post
Office, Kabete) in Kenia beantragt werden kann. Die Bearbeitungszeit beträgt
mindestens 30 Tage.

Geld
Währung: 1 Kenia-Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: KSh, KES (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 1000, 500, 200, 100 und 50 KSh im Umlauf. Münzen im Wert von 20, 10 und 5 KSh sowie 50, 10 und 5 Cents.
Geldwechsel: In allen größeren Banken, in Geldwechselstuben und in autorisierten Hotels möglich. Vorsicht vor Schwarzhändlern. Geldumtausch muß jedesmal auf dem Devisenformular bestätigt werden; Devisenvergehen werden empfindlich bestraft.
Kreditkarten: Eurocard, American Express, MasterCard, Diners Club und Visa werden in Hotels, Reisebüros, von Veranstaltern von Safaritouren und in Restaurants häufig angenommen. An zahlreichen Bankautomaten kann man Bargeld mit Kreditkarte abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks: Kann man in den Banken umtauschen. Empfohlen werden US-Dollar-Reiseschecks. Reiseschecks werden häufig akzeptiert. Aber Eurochecks werden von Banken oder offiziellen Umtauschstellen in Kenia nicht akzeptiert.
Wechselkurse
|
KSh |
KSh |
KSh |
KSh |
KSh |
| Datum |
Jan. '06 |
April '06 |
Jul.. '06 |
Okt.. '06 |
Jan. '06 |
| 1 € |
85,46 |
86,65 |
94,43 |
93,27 |
91,48 |
| 1 CHF |
55,65 |
54,81 |
59,73 |
58,17 |
56,47 |
| 1 US$ |
72,45 |
71,60 |
73,85 |
72,85 |
70,50 |
Devisenbestimmungen: Die
Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen
ist ab einem Betrag im Gegenwert von 500.000 KES deklarationspflichtig.
Die Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen
ist unbegrenzt.
Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Einige Banken haben auch samstags von 09.00-11.00 Uhr geöffnet. Einige Niederlassungen haben inzwischen Geldautomaten, die rund um die Uhr zugänglich sind. Bei den Flughafenbanken am Jomo Kenyatta International Flughafen (Nairobi) und am Moi International Flughafen kann 24 Stunden täglich Geld gewechselt werden. Nationale und internationale Banken haben Niederlassungen in den meisten größeren Städten.

Gesundheit
| |
Vorsichtsmaßnahmen
empfohlen |
Impfschein erforderlich |
| Gelbfieber |
Ja |
1 |
| Cholera |
2 |
Nein |
| Typhus & Polio |
Ja |
- |
| Malaria |
3 |
- |
| Essen & Trinken |
4 |
- |
Impfvorschriften
können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im
Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein. |
[1]: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind. Allen Reisenden nach Kenia wird eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen, da Kenia selbst Infektionsgebiet ist.
[2]: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Landesweit und insbesondere in Machakos-, Kisuma- and Nyanza-District, besteht ein erhöhtes Cholera-Erkrankungsrisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Örtliche Cholera-Ausbrüche gibt es derzeit im äußersten Süden der Küstenprovinz gegenüber der Insel Pemba. Die Infektionsgefahr von Touristen gilt als sehr gering. Eine Impfung ist in der Regel nicht erforderlich. Die sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygiene ist stets empfohlen.
[3]: Malariaschutz ist ganzjährig im gesamten Land erforderlich. Hohes Malariarisiko besteht in den Regenwaldgebieten, einschließlich der Touristenresorts an der Küste sowie während der Regenzeit von März bis Juni und von Oktober bis Dezember. In der Hauptstadt Nairobi sowie im Hochland (über 2500 m) des Rift Valley, Central, Eastern, Western Province und Nyanza ist das Risiko im allgemeinen gering. Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin-Resistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparium (Malaria tropica), die zu 85 % auftritt, wurden gemeldet. Eine Vorbeugung mit Medikamenten wird für die Reiseregionen unterhalb von 2.500 m Höhe und in den Städten empfohlen.
[4]: Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuß von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Nach Verzehr größerer Mengen von Mais sind in der Zentralprovinz zahlreiche Einwohner erkrankt, einige verstorben. Das Gift Aflatoxin, das beim Erhitzen nicht zerstört wird, stammt aus Schimmelpilzen, die sich unter ungünstigen Bedingungen auf dem Getreide bilden. In der Region, in der sich mehrere Nationalparks befinden, sollte vorübergehend auf Maisgerichte verzichtet werden.
Auch auf einen konsequenten Insektenschutz sollte geachtet werden, um Infektionskrankheiten und Durchfälle zu vermeiden.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Ein Risiko für Durchfallerkrankungen durch Darminfektionen besteht landesweit. Nahrungs- und Trinkwasserhygiene sollte unbedingt beachten werden.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieberkommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.
Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitisschutzimpfung wird empfohlen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Kala Azar tritt vereinzelt in den halbtrockenen Gebieten im Norden und Osten auf. Empfehlenswert ist ein wirksamer Insektenschutz.
Die Leishmaniase kommt vereinzelt im halbtrockenen Norden und Osten des Landes vor. Auch hier empfiehlt sich ein Insektenschutz.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen. Um sich zu schützen empfiehlt sich eine Impfung und die Meidung großer Menschenansammlungen.
Fälle der Pest sind vereinzelt im Süden aufgetreten. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Es besteht v.a. im kenianischen Hinterland die Infektionsgefahr mit der Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis). Ansteckungen gab es im Tsavo-Nationalpark. Es werden sorgfältige Insektenschutzmaßnahmen empfohlen.
Tollwut kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit und ganzjährig besteht die Gefahr des Zeckenbiß-Fiebers. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel.
Gesundheitsvorsorge: Die East African Flying Doctors (ein fliegender Ärztedienst) bieten eine spezielle Mitgliedschaft für Touristen an, die garantiert, daß man bei Krankheit oder einen Unfall auf Safari diesen Dienst in Anspruch nehmen kann (einschl. Lufttransport). Die medizinische Versorgung in Nairobi und Mombasa entspricht nicht den europäischen Standards. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen.

Reiseverkehr - International
FLUGZEUG: Kenias
nationale Fluggesellschaft Kenya Airways (KQ) (Internet:
www.kenya-airways.com)
bietet zusammen mit KLM Flugverbindungen (über Amsterdam)
von Frankfurt/M., Wien und Zürich nach Nairobi an. Kenia wird
unter anderem auch von Lufthansa (LH), International (LX) und Air
France (AF) angeflogen.
Edelweiss Air (8R) fliegt von Zürich nach
Mombasa.
Durchschnittliche Flugzeit: Frankfurt – Nairobi: 8 Std; Wien – Nairobi: 8 Std; Zürich – Nairobi: 8 Std.
Internationale Flughäfen: Nairobi (NBO) (Jomo Kenyatta International) liegt 13 km südöstlich der Stadt. Ein Flughafenbus fährt alle 30 Min. (Fahrzeit 40 Min.), der Stadtbus der Linie 34 alle 20 Min. zur Innenstadt (06.30-20.00 Uhr). Ein Taxistand ist ebenfalls vorhanden, Preise sollten im voraus ausgehandelt werden. Duty-free-Shop, Banken/Wechselstuben (24 Std. geöffnet), Post (Mo-Sa 08.00-17.00 Uhr), Hotelreservierung (24 Std. geöffnet), Tourist-Information, Mietwagenschalter, Restaurants, Bars.
Mombasa(MBA) (Moi International) liegt 13 km westlich der Stadt. Kenya Airways betreibt einen regelmäßigen Busdienst zu ihrer Buchungsstelle in der Innenstadt (Fahrzeit 20 Min.). Taxistand (Preise sollten im voraus ausgehandelt werden), Duty-free-Shop, Bank (05.00-14.00 Uhr), Post, Mietwagenschalter (Avis, Accross Africa Safaris, Europcar, Hertz). Hotel-Reservierungsschalter, Tourist-Information, Restaurants, Bars.
Außerdem gibt es noch einen dritten internationalen Flughafen, den Moi International Airport bei Eldoret.
Flughafengebühren: Direkt am Flughafen wird keine Gebühr verlangt.
SCHIFF: Regelmäßige Passagierdienste verkehren zwischen Mombasa, Mauritius, den Seychellen und Sansibar. Zu den Anlaufhäfen am Victoria-See zählen Port Victoria/Kisumu, Homa Bay und Mfangano. Die Fähren auf dem Victoria-See verbinden Kisumu in Kenia mit Mwanza, Musoma und Bukoba in Tansania. Fahrpreise müssen in der Landeswährung des Ausgangshafens bezahlt werden. Weiterhin verkehren Fähren zwischen Mombasa, Dar-es-Salaam und Sansibar in Tansania.
BAHN: Es bestehen Bahnverbindungen zwischen Voi und Moshi (Tansania) sowie Nairobi und Kampala (Uganda). Da die Bahnverbindungen sehr unregelmäßig sind, sollte man sich vor Reiseantritt uber die aktuellen Bedingungen informieren.
BUS/PKW: Kenia kann von Tansania, Uganda, Äthiopien, Sudan und Somalia aus auf dem Landweg erreicht werden. Manche Straßen sollten allerdings wegen der unsicheren politischen Lage gemieden werden, am besten erkundigt man sich vor Reiseantritt bei den konsularischen Vertretungen nach der aktuellen Lage. Nach Addis Abeba (Äthiopien) gibt es eine Allwetterstraße. Die größten Grenzübergänge von Tansania aus sind Namanga und Lunga Lunga; etwas kleiner sind die Grenzübergänge Isebania und Taveta. Bus: Es gibt einige direkte Busverbindungen nach Uganda, Tansania und Äthiopien. Malaba und Buisa sind die Grenzübergänge bei der Einreise aus Uganda. Es sollte beachtet werden, daß die Grenzposten der beiden Länder in Malaba einen Kilometer voneinander entfernt sind und es zwischen den beiden Posten keine Verkehrsverbindung gibt. Vor Grenzüberschreitungen auf dem Landweg sollte man sich mit dem Automobilverband Kenias (KenyaAA, PO Box 40087, Embakasi, Nairobi, Tel: (02) 82 50 61. Fax: (02) 82 54 77) in Verbindung setzen, um sich nach den aktuellen Versicherungsbedingungen und der politischen Lage zu erkundigen.

Reiseverkehr - National
FLUGZEUG: Kenya Airways (KQ) und Air Kenya verbinden Mombasa, die Insel Lamu, Kiwayu, Amboseli, Masai Mara und Samburu mit Nairobi.Es gibt regelmäßige Verbindungen zwischen Nairobi, Malindi und Kiwayu. Regional Air bietet ebenfalls Inlandflüge von Nairobi aus an. Rundreisen zu den Nationalparks und zur Küste werden angeboten. Man kann auch Flugzeuge mieten.
Flughafengebühren: Direkt am Flughafen wird keine Gebühr verlangt.
SCHIFF: Ankerplätze gibt es u.a. bei Mtwapa, Kilifi, Mnarani und Lamu. Fährverkehr besteht zwischen Mombasa, Malindi und Lamu. Weitere Einzelheiten von den örtlichen Behörden und Reiseveranstaltern. Man kann auch ein traditionelles kenianisches Segelschiff (dhow) in Mombasa, Malindi und Lamu mieten. Bei dieser Reiseart sollte man ausreichende Wasser- und Lebensmittelvorräte mitnehmen.
BAHN: Die Kenya Railways Corporation betreibt Passagierzüge zwischen Nairobi und Mombasa und zwischen Nairobi und Kisumu. Man kann mit dem Zug auch durch Kampala fahren. Normalerweise fahren die Züge über Nacht, die Fahrt dauert 13-14 Std. Es gibt auch Nebenstrecken, die Taveta und Kisumu an das Passagiernetz anschließen. Ein Nachtzug verkehrt täglich in beiden Richtungen zwischen Nairobi und Kisumu (14 Std. Fahrzeit). Die Züge sind im allgemeinen modern und haben Speisewagen. Es gibt drei Klassen: Wagen 1. Klasse sind äußerst bequem mit 2-Bett-Abteilen, Einbauschrank usw; die der 2. Klasse sind einfacher, aber komfortabel; die der 3. Klasse sind einfach. Der Speisewagen-Service auf der Strecke Nairobi-Mombasa wird selbst hohen Ansprüchen gerecht. Schlafwagenplätze sollten im voraus gebucht werden. Fahrkarten können bei den Bahnhöfen in Nairobi oder im voraus bei den Reisebüros gekauft werden. Kinder unter 3 Jahren reisen umsonst, Kinder zwischen 3 und 15 Jahren zahlen die Hälfte.
BUS/PKW: Alle
Hauptstraßen sind asphaltiert, die Nebenstraßen werden ständig
verbessert, vor allem im Nordwesten. In weiten Teilen des Nordens
ist das Straßennetz nicht besonders gut. Da die Beschichtung
der Nebenstraßen sehr von der der Hauptstraßen abweicht, sollte
man vorsichtig sein, wenn man die Schnellstraßen verläßt, vor
allem in der Regenzeit. Tankstellen findet man an den meisten
größeren Straßen. Die Kilifi-Brücke, die Mombasa mit
Malindi verbindet, bietet eine gute Alternative zur Kilifi-Fähre.
Busse und Minibusse (Matatu) privater Unternehmen
verkehren auf Lang- und Kurzstrecken und verbinden die meisten
Städte. Matatus sind häufig überfüllt. Die Fahrpreise der Busse
und Minibusse sind ähnlich. Busse sind im Allgemeinen das sicherere
Verkehrsmittel. In einigen Städten haben Busse und Minibusse
dieselben Endbahnhöfe. Taxi: In Kenia verkehren gute
Langstreckentaxis, die bis zu sieben Personen befördern können.
Am besten ist dieser Service zwischen der Hauptstadt und Mombasa
sowie Nakuru. An der Küste sind Taxis und Minibusse die günstigsten
Verkehrsmittel. Touren und Safaris: Unzählige Reiseunternehmen
in Nairobi bieten Rundreisen zu den Safariparks und anderen
Sehenswürdigkeiten an. Vor der Buchung sollte man genau feststellen,
was für den Inklusivpreis geboten wird. Weitere Informationen
sind erhältlich von der Kenya Association of Tour Operators
(KATO), PO Box 48461, KE-00100 Nairobi (Tel: (2) 71 33 48
oder 71 33 86. E-Mail: info@katokenya.org;
Internet: www.katokenya.org).
Mietwagen: In Mombasa, Nairobi und anderen größeren Städten
kann man in einigen Reisebüros Wagen mit oder ohne Chauffeur
mieten. Dies kann teuer sein, man sollte vor allem das Kilometergeld
der einzelnen Firmen vergleichen und nur Wagen mit Allradantrieb
in Betracht ziehen.
Verkehrsbestimmungen:
Linksverkehr.
Unterlagen: Der nationale Führerschein reicht bei Besuchen bis zu 30 Tagen aus. Für ausländische Fahrzeuge (außer in Uganda oder Tansania zugelassenen Fahrzeugen) muß beim Zulassungsamt (Registrar of Motor Vehicles) in Nairobi eine Genehmigung (International Circulation Permit) eingeholt werden. Unter Vorlage der Zoll- und Versicherungspapiere wird diese kostenlos ausgestellt. Ein internationaler Führerschein wird dringend empfohlen, ist jedoch gesetzlich nicht vorgeschrieben. Weitere Informationen vom Zulassungsamt in Nairobi.
Anmerkung: Das Auswärtige Amt rät bei PKW-Reisen in die nördlichen Landesteile Kenias sowie in die Küstenregion nördlich von Malindi, in einem bewachten Konvoi mitzufahren. Am sichersten reist man in diese Gebiete per Flugzeug.
STADTVERKEHR: Bus: Nairobi hat ein gut funktionierendes Busnetz. Man kann nur Einzelfahrscheine beim Schaffner kaufen. Es verkehren auch Minibusse (Matatu), die jedoch häufig sehr überladen sind. Die Taxis von Kenatco sind zuverlässig. Die älteren Taxis mit dem gelben Streifen haben keine Taxameter, und der Fahrpreis sollte im voraus vereinbart werden. Es gibt außerdem eine Flotte von London-Taxis. 10% Trinkgeld ist üblich. Taxis können nicht auf der Straße angehalten werden. Sie stehen meist bei Hotels und Sehenswürdigkeiten und anderen zentralen Orten. Rikschas werden in Nairobi immer beliebter.
FAHRZEITEN: von Nairobi zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| |
Flugzeug |
Bahn |
Pkw/Bus |
| Kisumu |
1.05 |
14.00 |
7.00 |
| Malindi |
0.45 |
- |
8.00 |
| Mombasa |
1.00 |
14.00 |
6.00 |
| Lamu |
1.30 |
- |
13.00* |
| Diani |
1.30 |
- |
7.00 |
| Nakuru |
0.30 |
5.00 |
3.00 |
| Eldoret |
1.15 |
9.00 |
7.00 |
| Masai Mara |
0.30 |
- |
5.00 |
| Amboseli |
0.30 |
- |
3.00 |
Anmerkung: [*] Inkl. Fahrt mit der Fähre.

Unterkunft
HOTELS: Viele Hotels in Nairobi entsprechen dem internationalen Spitzenstandard. Es gibt auch preiswerte Hotels. Hotelrechnungen müssen in Fremdwährung oder über ein ausländisches Konto beglichen werden. Kategorien: Die Unterkünfte sind in vier Gruppen aufgeteilt: Stadthotels, Urlaubshotels, Landhotels und Lodges. Innerhalb dieser Gruppen richtet sich die Klassifikation nach dem angebotenen Service und den zur Verfügung stehenden Einrichtungen. Die Kategorisierung erfolgt nach strengen Gesichtspunkten, die Komfort, Service, sanitäre Anlagen und Sicherheit widerspiegeln. Weitere Informationen von der Kenya Association of Hotel Keepers & Caterers, PO Box 46406, Nairobi. Tel: (02) 60 44 19. Fax: (02) 60 25 38. (E-Mail: kenhotel@africaonline.co.ke).
JUGENDHERBERGEN: In allen größeren Städten. Nähere Informationen vom Jugendherbergsverband: Kenya Youth Hostels Association, Ralph Bunche Road, PO Box 48661, Nairobi. Tel: (02) 72 17 65. Fax: (02) 72 48 62. (E-Mail: kyha@africaonline.co.ke)
CAMPING: Offiziell ist Zelten in Kenia nirgends verboten, kann jedoch in abgelegenen Gegenden gefährlich sein. Man muß mit wilden Tieren und Shifta (bewaffneten Banditen) rechnen, letzteren begegnet man vor allem im äußersten Norden des Landes. Ein Verzeichnis der Campingplätze ist vom Verkehrsbüro erhältlich.

Sozialprofil
ESSEN & TRINKEN: Einheimisches Rind-, Huhn-, Lamm- und Schweinefleisch ist außerordentlich gut. Je nach Jahreszeit werden auch Forellen, Nilbarsche, Hummer, Garnelen oder Mombasa-Austern angeboten. Einige Lodges der Wildparks servieren Wild, einschl. Büffelsteak, das in einheimischem Likör mariniert und mit Beeren und oft mit wildem Honig und Sahne garniert wird. Hauptnahrungsmittel der meisten Kenianer sind Mais, auch Maismehl, und Bohnen. In den kleinen Hotelis sind Chai (Tee, der mit Milch und Zucker gekocht wird) und Mandazi (Fettgebackenes) sehr beliebt. In Nairobi und Mombasa findet man eine große Auswahl an Restaurants, in den kleineren Städten gibt es Restaurants vor allem in den Hotels. Getränke: Einheimisches Bier (Tusker und White Cap) und in Flaschen abgefülltes Sodawasser kann man im ganzen Land kaufen. Kenya Cane (Zuckerrohrschnaps) und Kenya Gold (ein Kaffeelikör) sind weitere alkoholische Spezialitäten. Das traditionelle Bier Uki wird mit Honig gebraut.
NACHTLEBEN: In den meisten Hotels in Nairobi und den Urlaubsorten gibt es abends Tanzveranstaltungen mit Live-Musik oder Diskotheken. Man findet auch einige afrikanische Nachtklubs. Nairobi bietet eine große Auswahl an Kinos, die amerikanische und europäische Filme zeigen.
EINKAUFSTIPS: In der Bishara Street in Nairobi und in Mombasa sowie auf den Märkten kann man Khanga-, Kitenge- und Kikoi-Kleidung kaufen. In einer besonders guten Kooperative in Machakos sind naturgefärbte Kiondos-Taschen mit starken Lederriemen erhältlich. Schöne Souvenirs sind auch Holzschnitzereien, Batikarbeiten, Perlenschmuck und Steinarbeiten. Der Verkauf von Souvenirs aus Wildhäuten (einschl. Reptilienhäuten und Fellen) ist verboten. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.
SPORT: Tennis, Squash, Bowling, Reiten und Polo sind beliebte Sportarten. Gute Sportanlagen gibt es für Kenias Leichtathleten, die regelmäßig große internationale Erfolge erringen. Vorübergehende Mitgliedschaft in Sportklubs ist möglich. Wassersport:Segeln, Wasserski,Schwimmen und Wellenreiten sind in den Ferienanlagen nördlich und südlich von Mombasa sehr beliebt, hierzu gehören Malindi, Nyali, Bamburi, Shanzu, Kikambala und Kilifi. Die Urlaubsorte bieten gute Sandstrände und z. T. Korallenriffe. Angeln (Forellen) an den Seen bietet sich in den Monaten November bis März an.
Veranstaltungskalender: Mai-Jun.Nachahmen
von Nashörnern. Jul.-Okt. Zug der Gnus
nach Masai Mara, Masai Mara Tierpark. Nov. Mombasa
Karneval. 12. Dez. Unabhängigkeitstag,
landesweit.
Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt.
LAND & LEUTE: Westeuropäische Bräuche spiegeln im ganzen Land den britischen Einfluß wider. Kenianer sind im allgemeinen sehr freundlich. Kleidung ist zwanglos, und Alltagskleidung wird außer bei besonderen gesellschaftlichen Anlässen überall akzeptiert. Trinkgeld: Falls kein Bedienungsgeld verlangt wird, sind 10 KSh angemessen. Höhere Trinkgelder liegen im Ermessen des Gastes.

Klima
Die
Küstengebiete sind tropisch mit kühlenden Monsunwinden. In
den Niederungen ist es heiß und zumeist trocken, im Hochland
eher gemäßigt mit vier Jahreszeiten. Nairobi hat wegen seiner
Höhenlage das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Am Victoria-See
sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es z. T. starke
Regenfälle.



Reise- und Sicherheitsinformationen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: In Kenia sind terroristische Anschläge nach wie vor nicht auszuschließen. Daher wird zu besonderer Vorsicht und Wachsamkeit geraten, insbesondere auf öffentlichen Plätzen, an religiösen Stätten sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten.
Eine erhöhte Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias sowie in der Küstenregion nördlich von Malindi und auf den Reiserouten auf dem Landweg in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz. Reisen in diese Gebiete, vor allem nach Lamu, sollten mit dem Flugzeug durchgeführt werden. Bei Fahrten mit dem Auto in die vorgenannten Regionen sollte unbedingt der Schutz in einem bewachten Konvoi gesucht werden. Sporadisch werden Aktivitäten von Banditen im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in der Region des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.
Bei selbst organisierten Fahrten sollte die Route so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Nachts besteht die Gefahr bewaffneter Überfälle. Auch kann sich der teilweise schlechte Straßenzustand als unüberwindliches Hindernis erweisen. Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen oder den "Matatus" genannten Kleinbussen sollten vermieden werden. Die Fahrzeuge sind teils nicht in verkehrssicherem Zustand.
Individualtouristen, die die Nationalparks ohne Reisegruppenbetreuung besuchen, sollten in den vorhandenen Lodges oder auf bewachten Campingplätzen übernachten. Vor individuellen Ausflügen bei den Reise- und Hotelleitungen am Ort eingeholte Informationen erlauben eine bessere Lagebeurteilung und Risikoabwägung.
Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street, Machakos Bus Terminal) möglichst auch bei Tag gemieden werden. Touristen sollten keine Wertsachen sichtbar mit sich tragen. Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden.

Landkarte


Urlaubsorte &
Ausflüge
Das mittlere
Hochland
Nairobi ist als »grüne Stadt an der Sonne« bekannt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht. Nairobi wirkt sehr gepflegt, trotzdem ist die Kriminalität wie in anderen Hauptstädten hoch, und als Ortsfremder sollte man manche Viertel vor allem nachts meiden. Manche Besucher empfehlen sogar, den Uhuru-Park nicht allein zu betreten. Die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig, die Palette reicht von Einkaufszentren im amerikanischen Stil bis hin zu afrikanischen Märkten mit Holzbuden. Groß ist auch das Angebot an Restaurants und Nachtklubs. Zu den Sehenswürdigkeiten in und um Nairobi gehören das Kulturzentrum Bomas of Kenya, etwas außerhalb des Stadtzentrums, wo u. a. Tanzaufführungen stattfinden; das Kenya National Museum mit einer Völkerkundeabteilung und der Snake Park (Schlangenpark) gegenüber dem Museum, in dem man Bekanntschaft mit fast allen ostafrikanischen Schlangenarten machen kann.
Der Nairobi-Nationalpark liegt nur 8 km außerhalb der Stadt. Der älteste Nationalpark Kenias sieht noch heute wie auf alten Fotografien aus – ursprüngliches, welliges Weideland, auf dem außer Elefanten alle ostafrikanischen Wildtiere der Ebene grasen. Das Hilton-Hotel organisiert Touren. Der Naivasha-See liegt eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Die Aussicht von hier ist einmalig; Vogelfreunde kommen bei der großen Anzahl von Vögeln und dem Artenreichtum auf ihre Kosten. Es bieten sich auch gute Gelegenheiten zum Felsenklettern.
Nanyuki ist eine kleine Stadt an der Westseite des Mount Kenya und einer der Ausgangspunkte für Bergsteiger. Nakuru liegt im Rift Valley, ca. 230 km westlich von Nairobi. Die geschäftige Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt der Region und die viertgrößte Stadt Kenias, aber so staubig und trocken, daß Touristen meist nur auf der Durchreise hier kurz Halt machen. Schön ist der nahegelegene Nakuru-See-Nationalpark, von dem gesagt wird, daß er einst 50% der rosa Flamingos der ganzen Welt beheimatete. In der Nähe erhebt sich der Menengai Crater, ein erloschener Vulkan. 50 km nördlich von Nakuru erreicht man über eine relativ gute Straße den Baringo-See. Er ist kleiner als der Nakuru-See, der Artenreichtum der Vogelwelt ist jedoch genauso eindrucksvoll. Auf der »Halbmondinsel« (Crescent Island), in der Mitte des Sees, gibt es einen Zeltplatz und man kann Boote mieten.
Kisumu ist ein Handelszentrum am Victoria-See. Von hier aus kann man den Mount-Elgon-Nationalpark besuchen.
Die Küste
Mombasa, die zweitgrößte Stadt Kenias, liegt 500 km von Nairobi entfernt. Mombasa ist eine wichtige Hafenstadt, die von ihrer Lage an der einzigen Bahnstrecke ins Landesinnere profitiert. Herrliche Strände erstrecken sich südlich und nördlich der Stadt. Interessant ist die Old Town, das fast völlig islamische Altstadtviertel mit engen Gassen und Straßenhändlern, die Handarbeiten anbieten. Die Festungsanlage Fort Jesus wurde 1593 von den Portugiesen erbaut und 1698 nach 33monatiger Belagerung von den Omani-Arabern erobert. Hier ist heute ein Museum untergebracht. Kikoi- und Khanga-Tücher kann man in der Biashara Street kaufen. Das Fremdenverkehrsamt befindet sich in der Moi Avenue.
Malindi liegt 125 km nördlich von Mombasa und ist der älteste Urlaubsort Kenias. Entlang der Küste liegen die Malindi- und Watamu-Wasserschutzgebiete, in denen man die Unterwasserwelt der Korallenriffe vom Glasbodenboot aus beobachten kann. Tauchen ist hier ebenfalls beliebt. In der Nähe von Watamu, im Gedi-Nationalpark, liegt eine Ruinenstadt aus dem 13. Jahrhundert. Das kleine Dorf Mambui, nördlich von Malindi, ist ebenfalls einen Ausflug wert.
Die Insel Lamu liegt 200 km nördlich von Malindi und lockt mit feinsandigen Palmenstränden, an denen malerische Dhaus vorbeisegeln, und einer faszinierenden Inselstadt. Die engen Gassen sind nur mit Eseln oder Handwagen passierbar; auf der Insel ist kein motorisierter Verkehr gestattet. Bei einem Stadtbummel stößt man auf Basare, Moscheen und arabische Häuser mit geschnitzten Holztüren. In der Mwango Road steht auch ein Hindutempel. Angelfahrten auf Dhaus werden angeboten; mit den Bootseigentümern kann man Tagesausflüge zu den ca. 600 Jahre alten Ruinen auf den nahegelegenen Inseln Pate und Manda machen.
Vor der Küste südlich von Mombasa liegt ein Korallenriff, hier gibt es schöne und geschützte Strände. Zu den Touristenregionen gehören Likoni,Tiwi und Diani Beach.
An der Küste nördlich von Mombasa liegen die Urlaubsorte Bamburi,Kenya, Watamu und Casuarina Beach. Auch hier gibt es herrliche Strände. Streckenweise wurden große Hotelkomplexe errichtet.
Nationalparks
Der Artenreichtum ihrer Tier- und Pflanzenwelt hat Kenias Nationalparks in aller Welt berühmt gemacht.
10% der Fläche des Landes besteht aus Nationalparks. In den 40 Parks sind alle verschiedenen Lebensräume vertreten, von Wüste über Bergwald bis hin zu Wasserschutzgebieten am Indischen Ozean. Die Tourismus-Einrichtungen sind außerordentlich gut. Es gibt zahlreiche organisierte Safaris, aber man kann auch Fahrzeug und die entsprechende Ausrüstung mieten. Immer beliebter werden Ballonflüge, die die Möglichkeit bieten, die Wildtiere aus der Vogelperspektive zu beobachten; vor allem im Masai-Mara-Nationalreservat empfiehlt es sich, frühzeitig zu buchen. Alle nachstehenden Nationalparks (ausgenommen Masai-Mara-Nationalreservat und Samburu-Wildpark) stehen unter der Verwaltung von Kenya Wildlife Service (s. Adressen).
Der Aberdare-Nationalpark umfaßt eine dichtbewaldete Bergkette, die nahe beim Mount Kenia liegt und bis auf 4000 m Höhe ansteigt. Hier leben Elefanten, Nashörner, seltene Waldantilopen wie Bongo- und Dik-Dik-Antilopen, Leoparde, Löwen und verschiedene Affenarten. Die meisten Besucher ziehen es vor, das Wild von den beiden erhöhten Lodges aus zu beobachten (Treetops und The Ark), die eine bei Nacht beleuchtete Schneise überblicken. Im Nebel der höheren Hänge wachsen üppige Bergpflanzen. Es gibt zahlreiche Wasserfälle, der größte ist der 300 m hohe Guru-Wasserfall.
Der Amboseli-Nationalpark ist für Kenias Verhältnisse mit seinen knapp 400 qkm beinahe klein und liegt an der Grenze zu Tansania, 220 km von Nairobi entfernt. Die schöne Aussicht auf den schneebedeckten Kilimanjaro, Afrikas höchsten Berg, zieht viele Besucher an. Der Park besteht aus Savannenlandschaft und Sumpfgebieten und ist vor allem für seine Elefantenpopulation bekannt. Außerdem gibt es an die 400 verschiedenen Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten. Es werden unter anderem auch Vorträge angeboten, in denen man etwas über die Kultur der Maasai erfahren kann.
Das Masai-Mara-Nationalreservat liegt 390 km von Nairobi entfernt im äußersten Südwesten des Landes. Die weite Ebene, wird einmal im Jahr von riesigen Herden von Gnus, Zebras, Gazellen und Antilopen überquert, die von der Serengeti des Nachbarstaates Tansania aus gen Norden ziehen. Die Tiere werden oft von Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen verfolgt. Erschöpft sammeln sie sich an einer Stelle des Mara-Flusses, wo sie in langen Reihen auf die Überquerung warten. Das Schauspiel kann am besten von einem der drei Heißluftballons aus beobachtet werden, die vom Grosvenor’s Camp aus aufsteigen. Es gibt 13 Buschlager und zwei Lodges (Mara Serena Lodge und Keekorok Lodge) im Reservat. Grosvenor’s Camp verfügt über eine Landebahn und ist das am besten ausgestattete Lager. Am Steilhang außerhalb des Reservats befindet sich ein Luxushotel mit guter Aussicht auf die Ebene.
Der Meru-Nationalpark, 280 km von Nairobi entfernt, erstreckt sich über eine Fläche von 870 qkm. Hier leben Elefanten, Nilpferde, Giraffen, Zebras, Gazellen, Kudus und Oryx. Außerdem beheimatet er über 300 Vogelarten. Dieser Park ist einer der wilderen und ursprünglicheren Naturschutzgebiete.
Der Äquator führt durch den 600 qkm großen Mount-Kenya-Nationalpark, der aus Wald, nacktem Fels und Schneefeldern auf den Berggipfeln besteht. Das Schutzgebiet beginnt in 1800 m Höhe und steigt auf über 5000 m an. Der Aufstieg ist sehr schön, professionelle Ausrüstung ist nicht erforderlich; man sollte sich jedoch genügend Zeit nehmen, um Höhenkrankheit zu vermeiden. Es ist ratsam, die Tour in Begleitung eines Führers anzutreten. Unterwegs kann man in Berghütten übernachten. Warme Kleidung, einen Schlafsack und Nahrungsmittel muß man selbst mitbringen. Der Berg ist einer der letzten Jagdgründe des schwarzen Leoparden und der Lebensraum des seltenen schwarzweißen Colobus-Affen.
Samburu-Wildpark: Dieser wüstenähnliche Park liegt zwischen Nairobi und dem Turkana-See. Hier kann man die seltenen Oryx-Antilopen, Gerenuks, netzförmig gemusterte Giraffen und Grevys-Zebras sehen. Strauße und Elefanten sind in der freien Wildbahn leicht zu ersichten. In der Samburu Lodge und der River Lodge im Nationalpark können Besucher von der Bar aus durch Köder angelockte Leoparden beobachten.
Der Tsavo-Nationalpark besteht aus einem Ost- und einem Westteil und ist mit insgesamt 21.000 qkm der größte Park Kenias. Der größte Teil des Landes ist offene Savanne und Buschland, das von Elefanten, Büffeln, Löwen, Antilopen, Gazellen, Giraffen und Zebras bevölkert ist. Bei Mzima Springs im Westen des Parks kann man Krokodile und Flußpferde sehen.
Am Turkana-See im Norden Kenias liegen mehrere Naturschutzgebiete. In diesem See, der sich mehrere hundert Kilometer durch weitgehend unbewohnte Wüste erstreckt, gibt es einige nur hier vorkommende Fischarten und Wasserpflanzen. Manche Urlauber kommen vor allem zum Fischen hierher. Am Ostufer hat man für Angeltouristen mehrere Lodges errichtet. Trotz des unwirtlichen Klimas trifft man hier viele der bekannteren Tierarten Kenias an. Im See liegen zwei große vulkanische Inseln. Der mit Wasser gefüllte Krater der südlichen Insel beheimatet außergewöhnlich große Krokodile.

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